Hier finden Sie die aktuellen Geschehnisse unseres Vereinslebens

Folgende Jahre stehen zu Verfügung:

2012   2013   2014   2015   2016   2017   2018   2019   2020   2021   

2021-05-18
Lichtgewehr Training

Eine Woche später lag die 7-Tage-Inzidenz bei 49,80 laut RKI COVID-19 Dashboard, Tendenz erfreulicherweise fallend. Fast 10 Schüler trafen Dienstagnachmittag im Pöckinger Schützenhaus ein. Jugendtrainerin Claudia Stumpenhausen ließ die Kinder im Alter zwischen 4 und 10 Jahren mit Streck- und Konzentrationsübungen unter freiem, wolkenverhangenem Himmel aufwärmen. Bei frischen 12 Grad und düsterer Wolkenstimmung hüpften und balancierten die Jungs und Mädchen über ein Seil.



2021-05-18
Lichtgewehr Training am Schießstand

Nach dem Aufwärmen suchten alle konzentriert nach verschiedenen Tieren in einem Buchstabensalat.
Wer seinen „Zoo“ im Buchstabengewirr gefunden hatte, durfte unter Claudias Anleitung am Schießstand auf einem der zwölf Stände mit einem der beiden Lasergewehren auf die Übungsscheiben zielen.



2021-05-11
Wiedereröffnung... 1. Lichtgewehr Training nach langer Corona-Pause

Endlich war es wieder soweit! Die Inzidenzzahlen der letzten Tage, welche um die 50 lagen, ließen wieder Trainingsstunden und die Eröffnung unseres Schützenhauses für unsere Wildschützen Mitglieder zu.
Erklärung: „Diese Inzidenz zeigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage und wird pro 100.000 Einwohner angegeben. Sie wurde von Bund und Ländern mit Blick auf Kreise und kreisfreie Städte als maßgeblich für neue Einschränkungen in der Corona-Pandemie festgelegt.“
Quelle: www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/welche-corona-kennziffer-bedeutet-was/

Mit einem vom Bayerischen Sportschützenbund herausgegebenen Schutz- und Hygienekonzept, in dem jeder bayerische Schützenverein die Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln einhalten musste, durften wir unsren Trainingsbetrieb nach vielen schießfreien Monaten wieder aufnehmen. In dem Konzept wurden neben Belüftungshinweisen und den Abstandsregelungen auch die benötigten Mund-Nasen-Bedeckungen (FFP2-Maske) geregelt. Die Schützin bzw. der Schütze muss beim eigentlichen Schießvorgang keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das ist eine positive Erleichterung! Die Masken würden beim Schießen vermutlich verrutschen oder die Konzentration stören. Jedoch waren bei den aktuellen Inzidenzzahlen noch PCR-Tests, Antigen-Schnelltests vor dem Training laut den infektionsschutzrechtlichen Regelungen notwendig. Mit dem entwickelten Konzept konnten wir gut leben. Besser ein zwar mit etlichen corona-bedingten Auflagen verbundenes, aber geregeltes Schießen als überhaupt kein Betrieb unseres Schützenhauses.
Die Wiedereröffnung konnte also starten. Jeder wartete bereits sehnsüchtig auf die Öffnung der Sportstätten und die Wiederbelebung seines Vereinslebens.

Mitte Mai war es für unsre Pöckinger Schüler und Jugendlichen soweit, sie durften das 1. Mal seit vielen Monaten wieder ins Schützenhaus am Beccult zum Training kommen.
Jugendtrainerin Claudia Stumpenhausen leitete das Training. Begeisterte Kinder wärmten sich auf den 2020 neu angelegten Außenanlagen des Hauses der Bürger und Vereine „Beccult“ in Pöcking unter der Aufsicht der Wildschützen Jugendleitung mit Dehn- und Koordinationsübungen auf. Anschließend durften jeweils zwei Kinder gleichzeitig mit den beiden Lichtgewehren „RedDot“ von DISAG schießen. Die Jungs prüften gespannt, ob sie das konzentrierte Zielen und entspannte Ruhighalten des Abzugfingers noch konnten. Erfreut zielten die Nachwuchsschützen mit dem roten Laser des Lichtgewehrs präzise auf die Übungsscheiben. Während zwei Jungschützen ihre Schüsse abgaben, übten sich die übrigen Kinder an kniffligen Rechen-, Bastel- oder Buchstabenaufgaben.



2021-03-18
Anfang gesucht…

Hallo liebe Kameraden & Kameradinnen,
liebe Chronik Leser & Leserinnen,

in der Regel starten unsre Wildschützen Chroniken mit dem Bericht der Jahreshauptversammlung im September des vorherigen Jahres, die das neue Schützenjahr einleitet. Doch diese Chronik startet zum einen sehr spät und zum andren sehr untypisch.

Der verzögerte und untypische erste Eintrag dieser Chronik hängt mit dem noch stets ruhenden Vereinsleben zusammen. Wobei nicht nur das Leben unseres Vereins lahmgelegt wurde.
Ein klitzekleiner Virus hat es geschafft, die komplette riesige Welt innerhalb weniger Monate lahmzulegen.
Klare Luft. Erzwungene Pause. Stillstand. Einsame Bergpfade. Neubeginn? Menschenleere Tierparks. Ruhe. Innere Einkehr. Glasklare Flüsse. Lautloser Himmel. Spürbare Erleichterung der Umwelt. Überlegendes Innehalten. Aufatmen? Unter anderem solche Schlagworte hat das Coronavirus mit Namen „SARS-CoV-2“ in den Köpfen vieler Bürger und Bürgerinnen während dieser lahmgelegten Zeit geschaffen. Diesen beinahe schon hoffnungsvollen Bildern stehen folgende mittlerweile in knalliger Leuchtschrift eingebrannten Worte gegenüber (nur eine kleine Auswahl der schier endlos erscheinenden Schlagworte der letzten Monate):
Corona Schnelltest. Maulkorb. Social Distancing. Covid-19. Herdenimmunität. Quarantäne. Reproduktionszahl. Krankenhaus Besuche verboten. Homeschooling. Corona-Party gesprengt. Kontaktbeschränkung. Wie geht es weiter? Ansteckungskette. Intensivbett. FFP2 Maske. Lockdown. Impfung. Ängstliches abwarten. Geisterspiel. Bis auf weiteres geschlossen.
Viele dieser Begriffe wurden 2020 sogar neu im DUDEN aufgenommen. Auch weitere der 3000 neuen Begriffe spiegeln unser heutiges Leben auf absurde Art und Weise wider.
Ein Auszug des Artikels „Der neue Duden 2020: Das hat sich verändert“ der Homepage t-online
(https://www.t-online.de/leben/familie/id_88371306/der-neue-duden-2020-was-hat-sich-geaendert-diese-woerter-sind-neu.html) :
Alltagsrassismus, bienenfreundlich, Chiasamen, Dieselaffäre, Erklärvideo, Fridays for Future, Gendersternchen, Hatespeech, Influencer, Klimanotstand, Ladesäule, Masernimpfung, Netflixserie, pestizidfrei, Shishabar, Uploadfilter, Videobeweis, Whatsapp-Gruppe und – Zwinkersmiley… „Es sei der umfangreichste Duden, den es je gab.“, schreibt der Verfasser.



2021-03-18
...weiter gesucht...

Wie der Himmel das derzeitige wechselhafte Wetter, so scheinen auch die permanent schwankenden Ansteckungszahlen mit dem Virus, ständig ändernde Regelungen seitens der Regierung hervorzurufen. Graupel wechselt sich seit Tagen mit Sonnenschein und feinem Sprühregen ab. Stürmische Böen wehen winzige bis „Fusselgroße“ Schneeflöckchen (Aussage meiner fast 5-jährigen Tochter Vanessa) wie Coronaviren gleich, durch die Luft. Unbeständiges Aprilwetter vom feinsten durchwühlt Pöcking in unserer von Corona gebeutelten Welt. Ein Verlass auf Beständigkeit in Sachen Regierungsanweisungen, eine baldige Rückkehr zur Normalität, ein Leben ohne Maske, eine herzliche Umarmung ohne Beklemmung, ein Handschlag zur Begrüßung oder ein Bürojob ohne Homeoffice erwarten dieses Jahr sicherlich nicht mal mehr die euphorischsten Optimisten unter uns. Die Starnberger 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI mit Stand vom 18.03.2021 bei 70,98; Tendenz weiter steigend.

Übrigens passt die Bedeutung: das Fremdwort stammt aus dem Lateinischen incidere und bedeutet „(in, auf etwas oder auf jemanden) fallen, hineinfallen“. Somit „fiel“ der Covid-19 epidemiologisch in unsere Welt ein und beherrscht uns nun erfolgreich.
Auch wenn ich das Wort „Inzidenz“ langsam nicht mehr hören kann (wie wäre es beispielsweise mit Überfallsquote?), bedeutet dieser Wert weitere Kontaktbeschränkungen. Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100, ist eine Öffnung der Kulturstätten, Handel- und Dienstleistungsbetriebe nur nach vorheriger Terminbuchung (sog. Click and Meet) und mit bestimmten Auflagen erlaubt. Unter anderem die Gastronomen müssen versuchen sich dabei irgendwie über Wasser zu halten. Sehr viele von ihnen ertrinken vermutlich im stinkenden Sumpf der sog. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, wenn sie sich nicht an ein rettendes Ufer ziehen können. Allein schon das meterlange zungenbrecherische Wort der Geißelung lässt einen stolpern und mit wild rudernden Armen ins matschige Fahrwasser der Regierung plumpsen. Wenn man sich da nicht sofort an einen Rettungsschirm klammert, ist ein herauskriechen für viele Gewerbetreibende und Co. fast unmöglich.

Die Homepage des LK Starnbergs informiert uns auch über unser Sportleben: „Wird eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten, ist kontaktfreier Sport in Gruppen von bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt. Sportplätze, (…) andere Sportstätten (…) dürfen zur Ausübung von kontaktlosem Sport wieder betrieben und benutzt werden, allerdings nur im Freien auf den Außensportanlagen. In den Innenräumen ist die Ausübung von Sport weiterhin untersagt.
Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100, ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 Abs. 1 erlaubt – also mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird - sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren.“
… da soll sich noch einer auskennen? In dem Dschungel der „Inzidenzabhängigen Lockerungen“ und wechselhaften Beschränkungen müsste man schon Urwaldforschung studiert haben, um sich wenigstens grundlegend zurecht zu finden. Ich verlaufe mich regelmäßig zwischen Lianen von Anordnungen und Bäumen von Paragraphen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Also spätestens nach der 5. Änderung dieser Vorgaben und dem 4. Satz bin ich ausgestiegen.
Wie ergeht es euch dabei?

Wie dem auch sei. Um nochmals auf die anfangs angesprochenen Punkte des späten Beginns der Chronik zurückzukommen - leider unumstrittener Fakt ist:

Unser Vereinsleben wurde lahmgelegt. Dieses Jahr wurde auf unserem Schießstand noch kein einziger gewerteter Schuss abgegeben. Der in der Online Sitzung des Schützenmeisteramtes vom 11.11.2020 fest gebuchter Termin für unser Königsschießen war der 9.Januar 2021. Dieser Tag ist längst verstrichen, leider ohne unser großes Ereignis.
Unsere neue Schützenanlage steht seit Monaten still und wartet wie ein gesatteltes Rennpferd, dass für den nahenden Wettkampf gestriegelt und geputzt wurde, mit majestätischer Ruhe auf mit Kameraden gefüllte Räume, den Widerhall abgegebener Luftgewehrschüsse und den Geruch von abgefeuerter Zimmerstutzen Munition. Wollen wir hoffen, unser Vereinshaus baldmöglichst mit all dem, was eine aktive Schützengesellschaft ausmacht, wieder füllen zu dürfen. Ebenso wünsche ich uns, dass ich zu den euphorischen Optimisten gehöre, die nicht vergeblich hoffen…



2021-03-18
...und noch nicht gefunden...

Der zweite und weitaus profanere Grund des späten Beginns der Chronik ist unser geändertes Sportjahr.
Bereits im September 2020 (als ja früher immer die neue Saison begonnen hat) hat das Schützenmeisteramt in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, dass die Saison 2019/2020 im September 2020 mit einer Preisverleihung zu noch unbestimmtem Zeitpunkt beendet wird. Wir konnten die Preisverleihung bis heute nicht stattfinden lassen – wie ihr vermutlich schon ahnen konntet.
Unsre neue Saison 2020/21 begann ab November und dauert übergansweise 14 Monate. Die Saison 2021 startete mit dem Geschäftsjahr am 1.1.2021 und dauert bis Ende des Jahres 2021. Somit sind wir zwar nun schon seit Monaten in der Saison 2020/21, dies jedoch „erfolglos“, da der Sportbetrieb vom besagten Virus ebenso angesteckt wurde, wie nahezu alle andren Betriebe des gesellschaftlichen Spaßfaktors.

Somit kann ich nur resümieren, dass der Anfang gesucht...

...aber bisher noch nicht gefunden wurde.

Wer ihn findet, der möge ihn bitte schnellstmöglich in alle Welt hinaustragen.